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Erweiterung Schulanlage Entlisberg, Zürich-Wollishofen

Wettbewerb 2022, 6. Rang

Verfahren

Projektwettbewerb im offenen Verfahren, 2022, 6.Rang

Bauherrschaft

Amt für Hochbauten Stadt Zürich

Zusammenarbeit

Kalliopi Stanimir Architekten
extra Landschaftsarchitekten AG
WAM Planer und Ingenieure AG
eicher+pauli Bern AG

Visualisierung

komita | arch | bilder

Der Projektvorschlag sieht auf der Nordseite der bestehenden Schulanlage eine sorgfältige Setzung von zwei unterschiedlich ausformulierten Baukörpern vor, die im nördlichen Grüngürtel eingebettet sind und präzis auf die bestehende Schulanlage mit dessen Gebäudeauskragungen, auf den geschützten Schülergarten und auf den wertvollen Baumbestand reagieren. Gleichzeitig werden durch deren Positionierung differenzierte Aussenräume geschaffen, die mit einem feingliedrigen Wegnetz untereinander verbunden sind.
Zentral im Perimeter und etwas abgerückt vom Owenweg wird ein kompaktes, fünfgeschossiges Bauvolumen (Schultrakt) positioniert, während ein flacheres, dreigeschossiges Gebäude (Spezialtrakt) die Schulanlage zur Strassenkreuzung Owenweg–Moosstrasse hin abschliesst.
Durch die Aufteilung der Nutzflächen auf zwei Gebäude wirken die Erweiterungsbauten arealverträglich und lassen in Anlehnung an die offene Bebauungsstruktur der gartenstadtartigen Quartierstruktur interessante und vielfältige Durchblicke zu. Dadurch bleibt die Bestandsschule auch vom Owenweg her gut erkennbar.
Zwischen den Bauvolumen wird ein Aussenraum aufgespannt, der einerseits als zentraler Ankunftsplatz und als Adresse dient und andererseits als Pausenplatz genutzt wird. Der Zugang liegt klar erkennbar am Owenweg, dabei signalisiert ein Verbindungsdach die Haupteingänge zwischen den Gebäuden und bietet zugleich die gewünschte gedeckte Pausenfläche. Die Neubauten werden direkt vom Platz aus über einen kurzen Verbindungsweg an die Bestandsschule angebunden. Durch die städtebaulich behutsame Setzung der Bauvolumen wird der historische Schülergarten mit seinen Natursteinmauern, Wasserbecken und dem längs geführten Gartenweg erhalten, aufgewertet und gewinnt in der neuen Situation an Wichtigkeit.

Das Grundkonzept der Erweiterungsbauten basiert auf einem Raster und Tragwerkssystem, das hinsichtlich der Nutzung und Veränderbarkeit an neue Bedürfnisse kurz- und langfristig eine hohe Flexibilität bietet und einem modernen und zeitgemässen Schulbetrieb gerecht wird.
Das Konzept sieht eine klare und betriebliche Trennung der unterschiedlichen Nutzungen vor, dabei können Externe die entsprechenden Räume jederzeit unabhängig nutzen.